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„Neues Forum“- wer weiß denn noch, was sich dahinter verbirgt?

Im Herbst 1989 kursierte ein Schreiben unter der Überschrift „Aufbruch 89“, in dem es unter anderem hieß:

„Wir verzetteln uns in übel gelaunter Passivität und hätten doch Wichtiges zu tun für unser Leben, unser Land und die Menschheit.“ Es bildete sich eine politische Plattform für Menschen, die auf demokratischem Wege etwas verändern wollten, „nicht links, nicht rechts, nicht grün, sondern wir kommen von unten“

                                                                                                                (Reinhard Schult, Bundesvorstand NF)

In Schöneiche fand sich sehr schnell eine große Gruppe engagierter Menschen zusammen, die die ersten Jahre der Wendezeit durch ihre Aktivitäten, ihren ehrenamtlichen Einsatz, ihre Kreativität und ihr Fachwissen mitgestalteten. Sie waren massgeblich beteiligt an der Gründung der Kunst- und Kulturinitiative, dem Jugendzentrum „Das Nest“, dem Bau des Seniorenheims in der Hannestraße, der Unterschutzstellung der Wiesen am Fredersdorfer Mühlenfliess und dem Erhalt der Strassenbahn.

Vor allem aber zeichnet die Mitglieder des „Neuen Forums“ das Ringen um demokratisches, sachliches Miteinander, zunächst am „Runden Tisch“ in Schöneiche und ab den ersten freien Wahlen 1990 in der Gemeindevertretung als Abgeordnete bzw. Sachkundige Einwohner aus. Mit Fachwissen, ohne Eigennutz, ohne Fraktionszwang tragen sie aktiv dazu bei, unseren Ort zu gestalten- fünf von ihnen sind von Anfang an dabei (Johannes Kirchner, Henry Drodzdynski, geb. Kugelmann; Eckhart Scheffler, Volker Kaminski, Wolfgang Studt). In keiner „Kater-Nico“bzw.“Miau-Journaille“ gab ihre Arbeit Grund zum Lästern, weil sie mit einem Aufwand von 20-30 Stunden im Monat ihre „Hausaufgaben“ machen, in den Ausschüssen kompetent mitarbeiten, Ideen entwickeln und ohne zu Krakeelen einen guten (ehrenamtlichen!) Job machen. Viele der anderen Mitglieder engagieren sich heute in der Kunst- und Kulturszene, der Kirchengemeinde, der Flüchtlingshilfe, der Altenarbeit. 

Es gibt es noch- das „Neue Forum Schöneiche“ und ich bedanke mich bei denen, die weiterhin ihre Kraft, Zeit und Nerven in den Dienst des Gemeinwohls stellen wollen- Hut ab!

Und die junge Generation? Die definiert diese Arbeit heute unter dem Slogan „Machen statt Motzen!“- klingt cooler, ist aber dasselbe.

Claudia Buchallik

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